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Wert steigern

Als Wertentwickler mit einer langfristigen Investmentstrategie strebt Haniel im Bereich CR einen ganzheitlichen Ansatz entlang der Wertschöpfungskette an – vom Dialog mit Kapitalgebern über die Investitionsphase und das Portfolio-Management bis hin zur Desinvestition. Ziel ist es, Corporate Responsibility in alle Phasen der Haniel-Wertschöpfung konsequent zu verankern. Dabei liegt der Fokus dort, wo die Holding einen großen Hebel hat: bei der Entwicklung und Steuerung der Geschäftsbereiche.
Der ganzheitliche Ansatz ermöglicht es, die Unternehmensgruppe wert- und wachstumsorientiert auszurichten. Mit der Integration von CR in bestehende Prozesse und Strukturen der Investitions- und Wertentwicklungsphase möchte Haniel Potenziale für weiteres profitables Wachstum erschließen und die Geschäftsbereiche langfristig in marktführende Positionen begleiten.

Verantwortungsvoll investieren

CR-Aspekte spielen bei Haniel bereits beim Ausbau des Beteiligungsportfolios eine wichtige Rolle. In Frage kommen nur solche Investments, die zum Unternehmen und zu den gelebten Werten passen. So werden alle Akquisitionsmöglichkeiten auf ihre Übereinstimmung mit den Haniel-Werten und den Kriterien des Haniel-Investitionsfilters geprüft, wobei auch ökologische und soziale Aspekte zum Tragen kommen. Dieser Nachhaltigkeitsgedanke bedarf in einer zunehmend komplexen Umwelt einer Verfeinerung. 2014 wurden in einem interdisziplinären Projekt spezifische Kriterien und Instrumente entwickelt, anhand derer sich das CR-Potenzial von Übernahmekandidaten besser beurteilen lässt. Nach erfolgreicher Akquisition eines Unternehmens – wie 2015 beim Kauf von Bekaert Textiles – ist CR Bestandteil des Integrationsplans. Abhängig von vorhandenen CR-Aktivitäten werden zunächst Strukturen und Prozesse als Basis für eine erfolgreiche Integration von CR in das Kerngeschäft geschaffen.

Nicht nur beim Kauf neuer Geschäftsbereiche investiert Haniel mit Bedacht: Finanzanlagen betrachtet das Unternehmen ebenso unter CR-Gesichtspunkten. Ein fachübergreifendes CR-Komitee, das die vom Haniel-Code of Conduct abgeleiteten CR-Gesichtspunkte zum Beispiel in Form einer CR-Negativliste für Unternehmen konkretisiert und für Finanzanlagen weiterentwickelt, wurde etabliert. Darüber hinaus werden CR-Aspekte systematisch bei Genehmigungen von Investitionen und Akquisitionen der Geschäftsbereiche berücksichtigt, über die die Holding auf Grundlage der Investitions- und Unternehmensbewertungsrichtlinie entscheidet. Diese sieht vor, die konkreten positiven und negativen Auswirkungen auf die CR-Ziele in den Haniel-Handlungsfeldern in Investitionsanträgen zu prüfen.

CR als Bestandteil des Management-Dialogs

Als Family-Equity-Unternehmen setzt Haniel auch in puncto unternehmerische Verantwortung Impulse in Richtung Portfolio-Unternehmen, indem Corporate Responsibility auf der Tagesordnung des regelmäßigen Management-Dialogs zwischen Haniel-Vorstand und den Geschäftsführern der Geschäftsbereiche steht. Erstmalig im September 2013 und seitdem jährlich werden Ziele in den drei CR-Handlungsfeldern vereinbart. Auch 2015 war CR wieder Gegenstand des Dialogs auf Top-Ebene. Dabei wurden für 2016 neue Ziele vereinbart und die Fortschritte in den bisher gesteckten Zielen diskutiert.* Erstmals im Jahr 2015 wurden CR-Aspekte in der variablen Vergütung des Top-Managements der Unternehmensgruppe berücksichtigt. Was sich Holding und Geschäftsbereiche für das kommende Jahr konkret vorgenommen haben, zeigt das CR-Programm 2016 im Überblick. Welche Schwerpunkte Bekaert Textiles, CWS-boco, ELG, TAKKT und die METRO GROUP verfolgen und welche Fortschritte sie erzielen konnten, ist jeweils individuell aufgeführt.

Mehr zum CR-Managementansatz und zur CR-Organisation

* Der CR-Zielvereinbarungsprozess 2015 gilt für die zum 1.1.2015 vollkonsolidierten Geschäftsbereiche CWS-boco, ELG und TAKKT. Bekaert Textiles wird 2016 in den CR-Regelprozess integriert. Mit der METRO GROUP als Finanzbeteiligung werden keine CR-Ziele vereinbart.