Geschäftsbericht 2014

Glossar

B2B – Business-to-Business
Verkauf von Waren oder Dienstleistungen an andere Unternehmen bzw. Geschäftskunden.
Beizulegender Zeitwert
Marktpreisorientierter Bewertungsmaßstab nach IFRS (Fair Value).
Bilanzielle Investitionen
umfassen Erwerbe von langfristigen Vermögenswerten, wie beispielsweise Gebäuden, Maschinen oder Software. Konkret handelt es sich um sämtliche Erwerbe von Vermögenswerten, die in den Bilanzposten Sachanlagen, Immaterielles Vermögen, At-Equity bewertete Beteiligungen und langfristiges Finanzielles Vermögen ausgewiesen werden.
Cashflow
Saldo der Einzahlungen und Auszahlungen einer Berichtsperiode (Kapitalfluss). Kennzahl zur Beurteilung der Finanz- und Ertragskraft eines Unternehmens. Der operative Cashflow zeigt beispielsweise an, in welcher Höhe das ausgewiesene Periodenergebnis zu Mittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit geführt hat. Dieser Cashflow kann zur Finanzierung von Investitionen, zur Tilgung von Verbindlichkeiten oder zur Dividendenzahlung genutzt werden.
Commercial Papers
Spezielle Wertpapiere (Geldmarktpapiere), in aller Regel abgezinste Schuldverschreibungen, die zur Beschaffung kurzfristiger Gelder ausgegeben werden. In der Regel ist Voraussetzung für die Platzierung und den Handel ein ausgezeichnetes Rating des Emittenten.
Compliance
Wichtiges Element der Corporate Governance. Darunter wird die Einhaltung von relevanten Gesetzen und internen Richtlinien verstanden.
Corporate Governance
Regelungen, Satzungen, Richtlinien, Anweisungen und Empfehlungen, nach denen ein Unternehmen gesteuert und kontrolliert wird. Auf die Prinzipien der Corporate Governance bei Haniel wird im Corporate-Governance-Bericht näher eingegangen.
COSO – Committee of Sponsoring Organizations of the Treadway Commission
Privatwirtschaftliche Organisation in den USA, die international anerkannte Rahmenwerke zur Einrichtung und Ausgestaltung Interner Kontrollsysteme (IKS) entwickelt.
DCF – Discounted Cash Flow
Diskontierung zukünftiger Zahlungsströme zur Ermittlung eines Kapitalwerts. DCF-Renditerechnungen werden im Haniel-Konzern eingesetzt, um die Vorteilhaftigkeit von Investitionsprojekten und Unternehmenskäufen zu beurteilen sowie zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts von nicht börsennotierten Finanzinstrumenten.
Debt Issuance Programme
Jährlich erneuerter und von einer europäischen Börse zugelassener Prospekt zur jederzeitigen Begebung von Schuldverschreibungen mit mittlerer Laufzeit.
Derivate
Vertrag, der sich auf einen anderen Vermögenswert (Basiswert) bezieht. Der beizulegende Zeitwert Derivativer Finanzinstrumente kann daher entweder aus Marktwerten klassischer Basiswerte, wie Aktien oder Rohstoffe, oder aus Marktpreisen, wie Zinssätzen oder Wechselkursen, abgeleitet werden. Derivate existieren in vielfältigen Formen, so beispielsweise als Optionen, Futures, Zinscaps oder Swaps. Im Finanzmanagement von Haniel werden Derivate zur Risikobegrenzung eingesetzt.
E-Commerce
Vermarktung und Handel von Produkten und Dienstleistungen über das Internet.
Eigenkapitalquote
Kennzahl der Kapitalsteuerung innerhalb des Haniel-Konzerns, die ermittelt wird, indem das bilanzielle Eigenkapital durch die Bilanzsumme dividiert wird.
Equity-Methode
Bewertungsmethode für Beteiligungen an Unternehmen, auf deren Geschäfts- und Finanzpolitik ein maßgeblicher Einfluss oder eine gemeinschaftliche Beherrschung ausgeübt werden kann (At-Equity bewertete Beteiligungen). Hierbei wird der Beteiligungsbuchwert entsprechend der Entwicklung des anteiligen Eigenkapitals des Beteiligungsunternehmens fortgeschrieben. So wird der Buchwert beispielsweise um das anteilige Periodenergebnis des Beteiligungsunternehmens erhöht bzw. vermindert. Erhaltene Ausschüttungen des Beteiligungsunternehmens mindern den Beteiligungsbuchwert.
Ergebnis At-Equity bewerteter Beteiligungen
Beinhaltet die anteilig auf Haniel entfallenden Periodenergebnisse von Unternehmen, die im Konzernabschluss nach der Equity-Methode bewertet werden.
Family-Equity-Unternehmen
Beteiligungsgesellschaft in Familienhand, die die Professionalität eines Private-Equity-Investors mit der Werteorientierung eines Familienunternehmens verbindet.
Finanzschulden
Summe aus den in der Konzernbilanz ausgewiesenen langfristigen und kurzfristigen Finanziellen Verbindlichkeiten.
Free Cashflow
gibt die aus der operativen Geschäftstätigkeit resultierenden Zahlungsmittel an, die nicht für Investitionen verwendet wurden. Der Free Cashflow ist bei Haniel der Saldo aus dem Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit und dem Cashflow aus Investitionstätigkeit.
Future
Börsennotiertes Derivat, bei dem zwei Parteien vereinbaren, zu einem späteren Zeitpunkt eine bestimmte Menge eines Bezugswerts, z.B. einer Fremdwährung, zu einem vereinbarten Preis zu handeln.
Gearing
Kennzahl der Kapitalsteuerung innerhalb des Haniel-Konzerns, die ermittelt wird, indem die Nettofinanzschulden durch das bilanzielle Eigenkapital dividiert werden.
Gebundenes Kapital
Differenz zwischen der Bilanzsumme und dem zinslos zur Verfügung gestellten Kapital.
Geschäftsbereiche
Unterschiedliche Geschäftsfelder und Beteiligungsunternehmen im Haniel-Portfolio.
Gewichteter Gesamtkapitalkostensatz
Der gewichtete Gesamtkapitalkostensatz (Weighted Average Cost of Capital, WACC) repräsentiert den Verzinsungsanspruch der Kapitalgeber in Bezug auf das im Unternehmen gebundene Kapital. Er bestimmt sich als gewichteter Durchschnitt der Eigen- und Fremdkapitalkostensätze. Die Eigenkapitalkostensätze entsprechen dabei den risikoadäquaten Renditeerwartungen der Eigenkapitalgeber und die Fremdkapitalkostensätze spiegeln die langfristigen Finanzierungskonditionen des Unternehmens wider.
Goodwill
Immaterieller Vermögenswert (Geschäfts- oder Firmenwert). Betrag, um den der Gesamtkaufpreis für einen Unternehmenserwerb die Summe der beizulegenden Zeitwerte der erworbenen Vermögenswerte und Schulden übersteigt. Im Wesentlichen werden dadurch die im Rahmen einer Akquisition erwarteten Zukunftsaussichten des erworbenen Unternehmens sowie der Erfahrungswert der übernommenen Mitarbeiter repräsentiert.
Goodwillabschreibung
Wird im Rahmen eines Unternehmenserwerbs ein Goodwill aktiviert, muss dieser mindestens einmal jährlich auf Werthaltigkeit überprüft werden. Liegen die mit der Übernahme verbundenen erwarteten künftigen Cashflows aus Umsätzen und sonstigen Erträgen sowie Aufwendungen zum Zeitpunkt des Werthaltigkeitstests unter dem Buchwert des Goodwill, muss der Goodwill entsprechend abgeschrieben werden.
Haniel-Cashflow
Steuerungsgröße innerhalb des Haniel-Konzerns, die sich ergibt, indem das Ergebnis nach Steuern um alle wesentlichen nicht zahlungswirksamen Erträge und Aufwendungen sowie nicht operativ bedingte Einmalerträge und -aufwendungen korrigiert sowie um sonstige zahlungswirksame Bestandteile ergänzt wird. Im Einzelnen wird das Ergebnis nach Steuern korrigiert, um die Zu- und Abschreibungen auf das langfristige Vermögen, die Veränderung der Pensionsrückstellungen und Übrigen langfristigen Rückstellungen, das Ergebnis aus der Veränderung latenter Steuern, das nicht zahlungswirksame Ergebnis und Dividenden der nach der Equity-Methode bewerteten Beteiligungen, das Ergebnis aus dem Abgang langfristiger Vermögenswerte und konsolidierter Unternehmen sowie aus Neubewertung bei Anteilsveränderungen und Sonstige nicht zahlungswirksame Erträge und Aufwendungen sowie sonstige Zahlungen.
Haniel Value Added (HVA)
Kennzahl der wertorientierten Steuerung innerhalb des Haniel-Konzerns, die ermittelt wird, indem die Kapitalkosten vom Return subtrahiert werden.
Hedging
Absicherung von beispielsweise Zins-, Währungs-, Preis- oder Kursrisiken durch Derivate (Derivative Finanzinstrumente), welche die Risiken der Grundgeschäfte begrenzen.
HGB - Handelsgesetzbuch
Gesetzliche Grundlage unter anderem für den Jahresabschluss (Einzelabschluss) aller Unternehmen mit Sitz in Deutschland. Dieser ist für deutsche Kapitalgesellschaften für die Ausschüttung relevant.
IAS – International Accounting Standard(s)
Bilanzierungsstandard(s) innerhalb des internationalen Regelwerks der IFRS.
IASB (International Accounting Standards Board)
Internationales und unabhängiges Gremium, das die IFRS verabschiedet und kontinuierlich weiterentwickelt.
IFRS – International Financial Reporting Standard(s)
Internationales Regelwerk von Standards und Interpretationen zur Rechnungslegung, die von einem Gremium, dem IASB, entwickelt und durch die EU-Kommission ratifiziert werden. Diese Rechnungslegungsnormen sollen eine international vergleichbare Bilanzierung gewährleisten. Kapitalmarktorientierte Unternehmen mit Sitz in der EU müssen ihren Konzernabschluss nach den Regeln der IFRS erstellen.
IFRS IC – International Financial Reporting Standards Interpretations Committee
Internationales und unabhängiges Gremium, dass Interpretationen und Leitlinien zu nicht explizit in den IFRS geregelten Sachverhalten herausgibt.
IKS – Internes Kontrollsystem
Systematische Kontrollmaßnahmen zur Überprüfung, ob bestehende Regelungen zur Reduzierung von Risiken eingehalten werden. Damit soll die Funktionsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsprozesse gewährleistet und Vermögensschäden entgegengewirkt werden. Das IKS erstreckt sich über alle wesentlichen Geschäftsprozesse einschließlich des Rechnungslegungsprozesses. Durch das rechnungslegungsbezogene IKS soll die Verlässlichkeit der Finanzberichterstattung sichergestellt und das Risiko einer fehlerhaften Berichterstattung in der externen und internen Konzernberichterstattung minimiert werden.
Kapitalflussrechnung
Die Kapitalflussrechnung dient der Ermittlung und Darstellung des Zahlungsmittelflusses. Dadurch werden die Zahlungsmittel aufgezeigt, die in einer Periode erwirtschaftet oder verbraucht wurden (Cashflow).
Kapitalkosten
Produkt aus dem gewichteten Gesamtkapitalkostensatz und dem durchschnittlichen gebundenen Kapital.
Kapitalmarktorientierte Unternehmen
Gesellschaften, die Wertpapiere, z.B. Aktien oder Anleihen, emittiert haben, die öffentlich notiert sind und an einer Börse gehandelt werden.
Kaufpreisallokation
Aufteilung des bei einem Unternehmenserwerb geleisteten Gesamtkaufpreises auf die einzelnen Vermögenswerte und Schulden. Hierbei werden die erworbenen Vermögenswerte und Schulden mit ihren beizulegenden Zeitwerten bewertet. Übersteigt der Gesamtkaufpreis das erworbene Nettovermögen, entsteht ein Goodwill.
Konsolidierung
Im Konzernabschluss wird der aus mehreren rechtlich selbstständigen Unternehmen bestehende Konzern so dargestellt, als würde es sich um ein einziges Unternehmen handeln. Konsolidierung bezeichnet dabei die buchhalterische Technik zur Eliminierung aller konzerninternen Vorgänge. Sie dient der Eliminierung von Doppelzählungen und konzerninternen Vorgängen bei der Erstellung eines Konzernabschlusses aus den Daten der Jahresabschlüsse der einzelnen Konzerngesellschaften.
Konsolidierungskreis
Die in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften.
Kurzfristiges Nettovermögen
Das kurzfristige Nettovermögen umfasst im Wesentlichen die Forderungen aus Lieferung und Leistung sowie die Vorräte abzüglich der Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung. Es handelt sich um eine Kennzahl zur Ermittlung des für die Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit benötigten Kapitals.
Latente Steuern
Unterschiede zwischen den steuerrechtlichen und den IFRS-Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften führen zu unterschiedlichen Wertansätzen von Vermögenswerten und Schulden. Damit weicht die auf Basis des im Konzernabschluss ausgewiesenen Ergebnisses erwartete von der tatsächlichen Steuerbelastung ab. Um dennoch einen korrespondierenden Steueraufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung ausweisen zu können, werden die Effekte dieser Abweichungen über Abgrenzungsposten ausgeglichen.
Marktwert-Gearing
Verhältnis zwischen Nettofinanzschulden auf Ebene der Holding Franz Haniel & Cie. und dem Marktwert des Beteiligungsportfolios von Haniel.
Multi-Channel
Kombination und Integration verschiedener Kanäle zur Ansprache von Kunden und zur Vermarktung der angebotenen Produkte und Dienstleistungen.
Nachhaltigkeit
Das Leitbild der nachhaltig zukunftsverträglichen Entwicklung verfolgt das Ziel, mit der unternehmerischen Tätigkeit nicht nur ökonomischen Wert zu schaffen, sondern auch ökologischen und gesellschaftlichen Wert, ohne die Entwicklungschancen künftiger Generationen zu beeinträchtigen (Corporate Responsibility – CR).
Nettofinanzschulden
Differenz zwischen den Finanzschulden und den in der Bilanz ausgewiesenen Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten.
Nicht beherrschende Anteile
Von fremden Dritten gehaltene Anteile am Eigenkapital von Tochterunternehmen des Haniel-Konzerns.
Nickel Pig Iron
bezeichnet ein Ersatzprodukt, das insbesondere in China bei der Herstellung von Edelstahl eingesetzt wird. Nickel Pig Iron wird aus minderwertigen Nickelerzen gewonnen, die vor allem aus Indonesien und den Philippinen stammen.
Operatives Ergebnis
Diese Ergebnisgröße zeigt, welcher Erfolgsbeitrag in der Periode aus der operativen Geschäftstätigkeit, also dem Kauf und Verkauf von Waren sowie der Erbringung von Dienstleistungen nach Abzug der hierfür notwendigen Aufwendungen, erarbeitet wurde. Diese Kennzahl wird in der Gewinn- und Verlustrechnung vor den Ergebnissen aus Beteiligungen und nicht fortgeführten Bereichen sowie Zinsen und Ertragsteuern ausgewiesen.
Option
Vereinbarung zwischen zwei Parteien, die einer Vertragspartei das Recht einräumt, zu einem späteren Zeitpunkt eine bestimmte Menge eines Bezugswerts, z.B. einer Fremdwährung, zu einem vereinbarten Preis zu erhalten oder zu verkaufen.
Planvermögen
umfasst Vermögen, das durch einen langfristig ausgelegten Fonds ausschließlich zur Erfüllung von Leistungen an Arbeitnehmer gehalten wird, sowie qualifizierte Versicherungsverträge.
Rating
Bonitätsbeurteilung von Unternehmen oder Finanzinstrumenten durch Agenturen, wie z.B. Standard & Poor’s oder Moody’s, bzw. Banken.
Return
Operatives Ergebnis der fortgeführten und nicht fortgeführten Bereiche zuzüglich der Ergebnisse aus Beteiligungen und dem Übrigen Finanzergebnis abzüglich der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag.
Return on Capital Employed (ROCE)
Kennzahl der wertorientierten Steuerung innerhalb des Haniel-Konzerns, die ermittelt wird, indem der Return durch das durchschnittliche gebundene Kapital dividiert wird.
Risikofrüherkennungs­system
Systematische Berichterstattungsmaßnahmen mit dem Ziel, risikobehaftete Fehlentwicklungen anhand von finanziellen und nichtfinanziellen unternehmensspezifischen Kennzahlen und Sachverhalten frühzeitig erkennen zu können. Das Risikofrüherkennungssystem ist Teil des Risikomanagements.
Risikomanagement
Systematische Vorgehensweise, um potenzielle Risiken für den Konzern zu identifizieren, zu bewerten und Maßnahmen zur Risikovermeidung bzw. -reduktion der möglichen negativen Folgen auszuwählen, umzusetzen und zu kontrollieren.
Strategische Geschäftseinheit (SGE)
Organisationsebene unterhalb der Geschäftsbereichsebene. Die Strategischen Geschäftseinheiten können nach verschiedenen Kriterien gegliedert sein, z.B. regionale Aufteilung oder Unterscheidung nach Produktgruppen. Die Strategischen Geschäftseinheiten werden zur Erläuterung der Entwicklung in den Geschäftsbereichen in Controlling- und Planungsprozessen vielfach zu Analysezwecken ergänzend dargestellt.
Superlegierungen
bezeichnen im Geschäftsbereich ELG hochlegierte, nickelhaltige Schrotte und Titanschrotte, die ELG für ihre Kunden aufbereitet.
Swap
Eine Vereinbarung zwischen zwei Parteien, in der Zukunft Waren- oder Zahlungsströme auszutauschen. Bei einem Zinsswap werden Zinszahlungen für einen vereinbarten Nominalbetrag auf Grundlage unterschiedlicher Zinssätze getauscht. So können z.B. variable Zinssätze mit fixen Zinssätzen getauscht werden.
United Nations Global Compact (UN Global Compact)
Initiative der Vereinten Nationen für Unternehmen, die sich verpflichten, ihre Geschäftstätigkeiten und Strategien an zehn universell anerkannten Prinzipien aus den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung auszurichten.
Vollkonsolidierung
Verfahren zur Einbeziehung von Tochterunternehmen in den Konzernabschluss, wenn das Mutterunternehmen diese durch Mehrheit der Stimmrechte oder auf Basis einer entsprechenden Einflussmöglichkeit beherrschen kann. Hierbei werden die einzelnen Vermögenswerte und Schulden des Tochterunternehmens in die Konzernbilanz übernommen.
Wandelanleihe
Eine verzinsliche Unternehmensanleihe, die mit einem Wandlungsrecht für eine bestimmte Anzahl von Aktien des Unternehmens ausgestattet ist. Aufgrund dieses Optionsrechts verfügen Wandelanleihen über einen niedrigeren Zinssatz als nicht wandelbare Anleihen.
Web-focused-Marken
vertreiben ihre Produkte bzw. Dienstleistungen hauptsächlich über das Internet.
Zinsdeckungsgrad
Kennzahl der Kapitalsteuerung innerhalb des Haniel-Konzerns, die sich als Quotient aus bestimmten Posten der Gewinn- und Verlustrechnung ergibt. Dabei wird die Summe aus Operativem Ergebnis, Ergebnis At-Equity bewerteter Beteiligungen und Übrigem Beteiligungsergebnis durch die Summe aus Finanzierungsaufwand und Übrigem Finanzergebnis dividiert. Diese Kennzahl gibt an, wie oft die an die Fremdkapitalgeber zu leistenden Zinsen durch Erträge aus dem operativen Geschäft sowie den Beteiligungen gedeckt werden.