Geschäftsbericht 2014

Keine bestandsgefährdenden Risiken

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Risikolage des Haniel-Konzerns durch den Verkauf von Celesio zu Beginn des Jahres 2014 verbessert. Die diesen Geschäftsbereich betreffenden Risiken, insbesondere aus staatlichen Regulierungen im Pharmamarkt, sind entfallen. Darüber hinaus hat die Bedeutung der Risiken aus Zinssätzen und Finanzierung abgenommen, weil mit einem Teil des Erlöses aus dem Celesio-Verkauf die Finanzschulden der Haniel-Holding erheblich reduziert werden konnten.

Die verbleibenden, oben dargestellten Risiken können jeweils für sich betrachtet nachteilige Auswirkungen auf den Haniel-Konzern haben. Im Hinblick auf die Gesamtrisikolage wirkt sich jedoch die geschäftsmodellbezogene und regionale Diversifikation positiv aus: Viele Risiken beschränken sich auf einzelne Geschäftsbereiche oder Regionen und sind daher bezogen auf den Gesamtkonzern von vergleichsweise geringer Bedeutung. Dort, wo Risiken ihrer Natur nach alle Geschäftsbereiche und die Holding betreffen, ist davon auszugehen, dass sie nicht alle Geschäftseinheiten in gleicher Weise und zeitgleich treffen. Die Diversifikation führt somit dazu, dass der Haniel-Konzern im Hinblick auf erkennbare Risiken robust aufgestellt ist.

Risiken, die für sich alleine oder gesamthaft den Fortbestand des Unternehmens gefährden, sowie nennenswerte, über das normale unternehmerische Risiko hinausgehende zukünftige Risiken sind nicht erkennbar. Den dargestellten Risiken stehen bei Haniel auch zahlreiche Chancen für nachhaltiges und profitables Wachstum gegenüber.