Geschäftsbericht 2014

Holding investiert nachhaltig

Haniel schafft ein einheitliches Verständnis von CR und sensibilisiert Mitarbeiter dafür, sich im Berufsalltag verantwortungsvoll zu verhalten. Neben der kontinuierlichen Kommunikation zur Nachhaltigkeit fanden 2014 eine Aktionswoche rund um die Themen Energieeffizienz, Abfallmanagement und gesunde Ernährung sowie ein Seminar statt, in dem Mitarbeiter anhand eines konkreten Praxisbeispiels lernen konnten, was CR im Unternehmensalltag bedeutet. Mit allen Mitarbeitern, die sich in den initiierten CR-Projekten engagierten, wurde ein vergütungsrelevantes Ziel vereinbart. Unter anderem hat die Holding ein interdisziplinäres Projekt aufgesetzt, um CR-Aspekte in die wesentlichen Managementprozesse entlang der Investitionszyklusphasen zu integrieren. 2014 wurde eine Vielzahl an Akquisitions chancen auf ihre Übereinstimmung mit den Haniel-Werten und den Kriterien des Haniel-Investitionsfilters geprüft, wobei auch CR-Aspekte zum Tragen kamen. Neue Finanzanlagen werden seit Herbst 2014 ebenso unter CR-Gesichtspunkten betrachtet. Darüber hinaus werden CR-Aspekte systematisch bei Genehmigungen von Investitionen und Akquisitionen der Geschäftsbereiche berücksichtigt, über die die Holding auf Grundlage der Investitions- und Unternehmensbewertungs Richtlinie entscheidet. Diese sieht seit 1. November 2014 vor, die konkreten positiven und negativen Auswirkungen auf die CR-Ziele in den Haniel-Handlungsfeldern in Investitionsanträgen zu prüfen. Gelebt wird die aktualisierte Richtlinie bereits seit Mitte 2014. Wertvolle Ansätze für die zukünftige Gestaltung des Innovationsmanagements hat die Holding 2014 in einer Analyse der Unternehmenskultur gewonnen. Neben qualitativen Interviews mit Mitarbeitern und Führungskräften wurde eine Mitarbeiterbefragung, unter anderem zum Thema Innovation, durchgeführt. Ebenfalls erreichte die Holding ihr Ziel, die Anzahl und die Qualität der jährlich geführten Entwicklungsgespräche zwischen Mitarbeitern und ihren Vorgesetzten zu steigern: 98,6 Prozent der Mitarbeiter sprachen mit ihrer direkten Führungskraft über Kompetenzen und Potenziale und vereinbarten bei Bedarf individuelle Entwicklungsmaßnahmen.